Japanische Mövchen
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Erst vor etwa
100 Jahren gelangte das schon seit mehreren Jahrhunderten in China
und später auch in Japan gezüchtete Japanische Mövchen nach Europa.
Dieser Kulturvogel, der älteste domestizierte Kleinvogel überhaupt, ist
hart, ausdauernd, anspruchslos und ausserordendtlich brutwillig. Das
Japanische Mövchen ist keine Wildvogelart, sondern ein Zuchtergebnis aus
Spitzschwanz-Bronzmännchen und anderen verwandten Arten. Besonders
geschätzt wird das Mövchen immer noch wegen seiner Ammendienste. Hierbei
ist es von besonderem Vorteil, da das Mövchen als domestizierter Vogel
mit Ausnahme der Mauserzeit das ganze Jahr über brütet.
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Mövchen sind am besten paarweise in Einzelkäfigen zu halten, zumal sie gern zu mehreren in ein Nest schlüpfen, und sich somit gegenseitig stören - eine Kolonienbrut ist bei Japanischen Mövchen deshalb nicht möglich. Im übrigen sind Japanische Mövchen vor allem friedliche Vögel die leicht geneigt zur Brut schreiten. Das Gelege besteht aus 4 bis 7 Eiern, die Brutdauer beträgt 13-14 Tage und die Jungen werden mit etwa drei Wochen flügge. Die Geschlechter sind äußerlich nicht zu unterschieden. Ein untrügliches Merkmal ist der Gesang des Männchens. Aber auch die Lockrufe der beiden Geschlechter sind verschieden. Tipp: Ich beringe meine gesamten jungen Japanischen Mövchen mit Farbringen, und sobald ich einen Vogel balzen sehe, schreibe ich mir dann das Geschlecht mit. |
Falbe Japanische Mövchen sind sehr helle, fast weiße Vögel und haben rote Augen. Ich züchte Falbe über Schwarzdunkelbraun, da die Jungen stärker werden. Unten am Bild kann man das Ergebnis aus der Kombination eines Schwarzdunkelbraun/Falbe Hahnes mit einer Falben Henne sehen.